Haile Selassie I in der Rastafari-Philosophie – Until The Color Of A Man’s Skin… (Teil 1)


Dieser Artikel wurde erst­mals im Dezem­ber 2020 veröf­fentlicht (RIDDIM 01/2021).


Kop­tis­che Priester mit Kreuzen und Weihrauch ver­fol­gen die Krö­nung Haile Selassies

”Bis zu diesem Tag wird der Traum bleiben­den Friedens und der Welt­bürg­er­schaft und der inter­na­tionalen Moral­ität eine flüchtige Illu­sion bleiben, die angestrebt aber niemals erre­icht wer­den kann.”

Unter diesen Vorze­ichen sind Rea­son­ings über Haile Selassie zu lesen, wie sie sich im Netz zuhauf find­en und bei manchen für zusät­zliche Ver­wirrung sor­gen. Unter anderem Rea­son­ings von Muta­baru­ka selb­st, wenn er sich beispiel­sweise in einem Pod­cast kri­tisch mit der Twelve Tribes-Vision von Haile Selassie als Black Christ auseinan­der­set­zt (Youtube: ”Rasta­fari Haile Selassie is not Jesus Christ”). Darin führt er sie auf ihre Wurzeln in Revival- oder Bap­tist Church­es zurück. Es geht ihm dabei nicht darum, die indi­vidu­elle Erfahrung von Prophet Gad oder anderen Twelve Tribes wie Bob Mar­ley zu dele­git­imieren, son­dern ihre behauptete All­ge­me­ingültigkeit in Frage zu stellen. Um stattdessen die Dynamik der unter­schiedlichen Erfahrung­sprozesse von Haile Selassie zu beto­nen, wie sie sich im glob­alen Diskur­suni­ver­sum Rasta­fari äußern.

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Riddim Newslettah

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